Die Weihnachtsbäckerei Teil 2

Hallo ihr Freischmecker. Nun ist also Heiligabend. Mal wieder  –  und nächstes Jahr staunt man wieder am selben Tag, dass das letzte Weihnachten  doch echt so lange her ist 🙂

Wer in der Vorweihnachtszeit noch nicht genug herumgenascht und geschlemmt hat, der kann und soll ruhig diese glutenfreien Petit Four mitnehmen.

Ich hatte Lust etwas kleines feines zu backen, was nicht nur für den Gaumen, sondern eben auch für das Auge gut schmeckt. Außerdem hatte ich noch eine angebrochenen Flasche Glühwein vom letzten Backen und wollte unbedingt wieder etwas damit backen. Also kam mir Rotwein- bzw. Glühweingelee in den Sinn. Ich hatte letztes Jahr schon einmal (glutenhaltige) Kekse mit Glühweingeleefüllung gebacken.

Daher steckt zwischen zwei himmlischen Lagen Biskuit eine Schicht köstliches Glühweingelee. Mit weißer Schokolade überzogen sind sie zu hübschen Petit Fours geworden und im Nachhinein leider etwas zu petit geraten. Sobald die Schokolade auch  nur annähernd fest war, hatte ich schon 4 Stück einfach mal so aufgefressen. Ja 😉 gefressen 🙂 So lecker sind die geworden:

Zugegeben, das mit der Kuvertüre war schon recht viel Arbeit. Ich möchte wirklich ehrlich sein und sagen, dass es unheimlich länge gedauert hat die kleinen  Scheißer zu dekorieren. Es gibt sicher einfachere und schnellere Wege, aber da wäre mir der Schokoladenausschuss zu groß geworden.

Und so wird’s gemacht:

Grundlage ist mein Biskuitrezept. Zum Antesten habe ich die halbe Menge genommen und je zwei Biskuitböden in meiner kleinen Auflaufform (ca. 22x28cm) gebacken. Während des Backens, was bei der geringen Teigmenge nur 5 Minuten gedauert hat, habe ich das Glühweingelee gekocht. Ich habe mich dabei an die Anleitung für meinen Gelierzucker gehalten. Ich hatte ein Päckchen 2:1 zu Hause und habe mit einem Teil Zucker (Bsp 50g.) und zwei Teilen Glühwein (Bsp. 100g.) das Gelee nach Packungsanleitung 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Teigplatten und Gelee waren in etwa zur gleichen Zeit soweit abgekühlt, dass ich sie benutzen konnte. Ich habe eine Teigplatte großzügig mit Gelee bestrichen und noch etwas abkühlen lassen, ehe ich den Deckel aufgesetzt und vorsichtig kleine Quader geschnitten habe.

Dann habe ich Schokolade im Wasserbad geschmolzen. Dabei ist eigentlich völlig egal, was für Schokolade ihr nehmt. Ganz dunkle Petit Fours sehen bestimmt auch super aus – mit einer eingelegten Kirsche oben drauf stell ich mir das ganz toll vor. Ich habe mir dann immer einen kleine Quader auf die Spitze einer Gabel gesetzt und mithilfe eines Löffels mit geschmolzener weißer Schokolade glasiert. Sofort danach habe die Muster mit geschmolzener Vollmilchschokolade raufgezaubert und anschließend die kleinen Schätze auf ein Gitter zum abtropfen und aushärten gestellt.

Man hätte sicher auch, statt jeden Würfel einzeln zu überziehen, die Würfel auf ein Gitter legen und mit Kuvertüre übergießen können. Wäre auf jeden Fall schneller gegangen 😉 Hätte aber auch mehr Schokolade verbraucht. Wie ihr das macht, wenn ihr es macht überlass ich ganz euch. Vielleicht findet ihr ja noch eine ganz andere Variante heraus??!! Schreibt´s in die Kommentare (y)

Ich wünsche euch wundervolle Feiertage meine lieben Freischmecker 😉

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